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eMobile

eMobilität: Kein Anschluss

Das ändert sich jetzt: Ende März 2020 hat die Bundesregierung ein neues Gesetz beschlossen, demnach der Wohnungseigentümer den Einbau einer entsprechenden Ladevorrichtung in der Tiefgarage oder an einem Parkplatz auf dem Gelände der Wohnanlage verlangen kann. Die anderen Miteigentümer können anschließend nur noch über die Ausführung der Baumaßnahme bestimmen. Ein einfacher Mehrheitsbeschluss soll für Letzteres ausreichen. Die Kosten für den Einbau und die Wartung der Ladestation trägt der jeweilige Antragsteller. 

Die Anpassung des Miet- und Wohnungseigentumsrechts macht es künftig auch Mietern von Eigentumswohnungen leichter, den Einbau von Ladesäulen durchzusetzen. Die Kosten dafür müssen sie allerdings selbst tragen. Die Neuregelungen soll bis Ende 2020 in Kraft treten.

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eMobile PVA

Autos laden, Verbraucher starten wenn Überschuss vorliegt

Wie ich schon sagte, liefert meine neue PVA zum Beispiel im Sommer ab spätestens 12:00 mehr Strom, als wir verbrauchen. Vor 12:00 hat die Sonne meine Powerwall mit einer Kapazität von 13.5 KW voll geladen. Da ich Schwabe und geizig bin, will ich nun nicht zu knapp 10 CENT meinen Strom ins Netz verkaufen, sondern mit dem Überschuss meine Autos laden ( und Wäsche waschen.. ).

Wichtig:

  • Ihr bekommt immer weniger Strom vergütet, aktuell schon unter 10 EUROCENT
  • zahlt aber für den Bezug wie jeder andere mind. 24 EUROCENT

daher werdet Ihr alles verhindern wollen um unnötigen Strom zu beziehen.

Und jetzt wird es schwierig:

  • beim Tesla kann man eigentlich den Ladevorgang nicht steuern; wenn eingesteckt, lädt der. Doch erfreulicherweise gibt es Tüftler, dazu verfasse ich einen eigenen Beitrag. Positiv ist aber, dass Ihr beim Tesla im Fahrzeug, NICHT in der App, die Stromstärke steuern könnt. Also sage ich hier zB dass ich nicht mit 16Ampere, sondern nur mit 8A laden will. Diese Ladeleistung passt eventuell besser zu meinem Stromertrag der PVA und dem laufenden Verbrauch.
  • beim eSmart stelle ich seltsame Abfahrtszeiten in der App ein, so dass der nur nach 14:00 lädt.
  • Meine Frau musste schon 1990 die Waschmaschine dann starten, wenn heißes Wasser durch die Solarthermie im Überfluss vorhanden war – ergo stellt es kein Problem für sie dar am Nachmittag oder abends zu waschen. Alternativ leistet Ihr Euch einen Timer für die Steckdose(10€), oder noch schicker, eine steuerbare Steckdose wie die TP-Link(23€), doch dazu später mehr.
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eMobile

eMobiltät: Elektroautos zuhause laden

Kaum ist der Tesla oder Leaf gekauft, will man das neue Mobil auch zuhause laden – möglichst mit eigenem Strom, doch dazu an anderer Stelle mehr. Ich hatte Glück: für meinen 1. eSmart habe ich mir keinen Schnelllader geleistet und benötigte keinen Charger. Jetzt habe ich meinen 2. eSmart UND einen Tesla Model 3, und lade noch immer mit 16A, umgangssprachlich mit einer blauen Campingdose.

Unsere Fakten:

  • ich bin kein Vielfahrer mehr. Wenn ich weg muss, dann fahre ich eher zum nächsten ICE-Bahnhof ( und lade dort wieder auf), d.h. unsere 2 eMobile werden nicht viel bewegt; daher ist es kein Problem wenn der Tesla 12 Stunden auflädt
  • Wenn man einpolig an einer 16A-Dose lädt, kommen 16A * 230V / 1000 = 3,68 KW(Kilowatt) dabei heraus. Wenn man also typisch einen Tesla auf 50 KW lädt, dann dauert das ca. 13,5 Stunden. Unser eSmart mit 17,6 KW ist in 4 Stunden wieder voll geladen.

Mein Tipp: Versucht es erst einmal mit 16A, oder Ihr wisst schon vorher dass Euer Fahrverhalten nicht dazu passt, dann müsst Ihr einen Charger ( ab 800€ aufwärts ) ins Auge fassen.

Achtung: Wenn Ihr im 5. Stock wohnt, und weder Euer Vermieter noch die Miteigentümer sind willens Strom an den Tiefgaragenplatz oder die Hauswand zu liefern…. dann wird ein eMobil nicht klappen.

Ansonsten freue ich mich noch immer bei Kaufland meine Kiste umsonst voll laden zu können, wie lange das auch noch klappen wird.